Wie geht man vor, wenn das Ferienhaus von Gästen buchstäblich verwüstet wurde?
Ein Ferienhaus an seinem Lieblingsort und im Lieblingsland als sein Eigen nennen zu können, ist schon etwa ganz besonderes. Man kann dort einmal schön hergerichtet und frisch renoviert wunderbare Urlaube und Ferien mit der ganzen Familie verbringen. Darüber hinaus kann man das Häuschen dann während der Abwesenheit auch an Gäste vermieten. Doch was ist, wenn die Gäste sich so gar nicht so benehmen, wie man erwartet und voraussetzt? Wenn sie die Einrichtung demolieren, Türen und mehr beschädigen und sich auch sonst nicht gerade vorbildlich verhalten? Vandalismus ist auch bei angemieteten Feriendomizilen keine Seltenheit mehr und wenn es zu hohen Kosten bei der Instandsetzung und Sanierung des Häuschen geht, bleibt man meist auf diesen sitzen.
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Die Profis ins Boot holen
Wie auch bei herkömmlichen Mietnomaden gibt es sie auch im Sektor Ferienwohnungen und Häuser. Hier werden Einrichtungen zerstört, oder entwendet und auf links gedreht. Oder auch Wertgegenstände sogar gestohlen und demontiert. Es gibt in diesem Bereich mittlerweile nichts, was es nicht gibt und die Vorgehensweise von Mietnomaden und Vandalen ist erschreckend, denn man sieht sie meist nicht mehr wieder, sie prellen die Miete oder ausstehenden Kosten und verschwinden bei Nacht und Nebel. Dem kann man aber dennoch gut Einhalt gebieten, bzw. den Menschen dann doch auf die Schliche kommen. Zwar schaut man bei der Vermietung den Menschen nur vor den Kopf, doch wenn man auf moderne und sehr gewissenhafte Detektivarbeit setzt und hier die Profis ins Spiel bringt, muss man nicht zwangsläufig auf den Kosten sitzen bleiben. Sie können Dank ihrer Erfahrung Observierungen vornehmen und zum Erfolg kommen.
Vermietung an Freunde und Bekannte
Im Idealfall kann man an Freunde und Bekannte sein Ferienhaus vermieten. Hier weiß man wem man sein Haus anvertraut und kennt die Personen zum Teil auch persönlich. Denn Fakt ist, dass man bei Freunden und Bekannten, oder auch Familie nur selten damit rechnen muss, dass das Haus in einem desolaten Zustand verlassen wird. Wenn sich dann auch noch das Ferienhaus in einer sehr beliebten Region in Deutschland beispielsweise befindet und wo viele verschiedene Freizeitaktivitäten auf den Plan stehen können, dann kann das Haus in der Regel das ganze Jahr hindurch gut vermietet werden. Selbst in den Wintermonaten kann man manchmal je nach Lage das Haus prima vermieten.
Beweise sichern und sich schlau machen
Wenn man an Fremde vermietet ist es immer ratsam, dass die Gäste in Vorkasse treten. Denn auf diese Weise verhindert man zum möglichen Vandalismus auch die offenen Rechnungen. Diese entstehen nämlich nicht selten, wenn man sich klassische Mietnomaden und Co. ins Haus geholt hat. Sie können mit sehr präziser Vorgehensweise von Haus zu Haus wandern, diese in einem recht schlechten Zustand verlassen und zudem auch noch Inventar mit nehmen. Es ist dann bei möglichen, gerichtlichen Auseinandersetzungen wichtig, dass man genügend Beweise heranbringt und dokumentieren kann, was fehlt und entwendet wurde. Besonders dann, wenn dieser Schaden der Versicherung gemeldet werden muss.

